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TOBI

TOBI ist die Abkürzung für "Teilnehmer- und teilnehmerinnenorientierte berufliche Integration". Volljährige Geflüchtete, auch mit unsicherer Bleiberechtsperspektive, bis zum 27. Lebensjahr erhalten Unterstützung bei der Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

WiMi
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Umsetzungsstruktur

Die teilnehmer- und teilnehmerinnenorientierte berufliche Integration (TOBI) ist ein niederschwelliges Integrationsprojekt für volljährige Geflüchtete.
Die Maßnahme wird zu maximal 90% durch das Wirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein und zu 10% durch die Stadt Schleswig finanziert. Der aktuelle Förderzeitraum endet im Dezember 2019.

Die Teilnahme, die Fahrkosten, die Exkursionsausgaben sowie alle Lehr- und Lernmittel werden übernommen. Die Teilnehmenden erhalten keine finanzielle Zuwendung.
Die Arbeitszeiten sind von Montag bis Donnerstag von 8.00 – 13.00 Uhr.
Es stehen 10 Plätze zur Verfügung, die Altershöchstgrenze liegt bei 27 Jahren.

Konzept

Zielgruppe
Die teilnehmer- und teilnehmerinnenorientierte berufliche Integration ist eine Maßnahme für junge Geflüchtete mit Aufenthaltsgestattung (=im Asylverfahren) oder junge volljährige Geduldete mit Arbeitsmarktzugang.
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Projektes werden mit Unterstützung des Jugendmigrationsdienstes, des Berufsbildungszentrums, durch die Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, durch die Agentur für Arbeit, die Sozialzentren und ehrenamtliche Helfer und Helferinnen akquiriert.

Ziele
Das gegenseitige kennen und verstehen lernen der Werte, Normen und Lebensweisen aller Beteiligten ist eine Querschnittaufgabe des Projektes. Mit einem afghanischen Kollegen verfügt das Team über einen kompetenten Dolmetscher von kulturell geprägten Situationen aller Beteiligten.
Die Teilnehmenden sollen ein Sprachniveau analog zum europäischen Referenzrahmen A2 erreichen und in eine Einstiegsqualifizierung, eine Ausbildung oder in Arbeit einmünden.

Inhalte
Kompetenzfeststellung
Anhand eines Gesprächsleitfadens werden der bisherige schulische und berufliche Werdegang erfragt. Zur Feststellung der vorhandenen Deutsch- und Mathekenntnisse absolvieren die Teilnehmenden entsprechende Tests.
Sich entwickelnde Kompetenzen werden im Maßnahmeverlauf erfasst, mit den Teilnehmenden reflektiert und zu einem Kompetenzprofil zusammengestellt.

Deutschunterricht, Mathematikwissen und berufsbezogene Sprachförderung
Mutmaßlich liegen die Eingangsvoraussetzungen der Teilnehmenden bei der Sprachniveaustufe A1 oder schwächer. Angestrebtes Ziel ist die Vermittlung der Sprachniveaustufe A2 und mathematischer Grundlagen. Alle Lerninhalte werden lebensweltbezogen aufbereitet und beinhalten auch die kulturelle Bildung. Praktika werden so organisiert, dass die Sprachförderung nicht über einen längeren Zeitraum unterbrochen wird. Begleitend erfolgt ein berufsbezogenes Vokalbeltraining.

Fachpraxis
Die Teilnehmenden können ihre Interessen und Fähigkeiten in den Berufsfeldern Gastronomie und Hauswirtschaft erproben. Weitere, für die Teilnehmenden interessante und in Frage kommende Berufsfelder, werden im Rahmen der Berufsorientierung und durch Betriebsexkursionen erarbeitet.

Berufswahlprozess und Betriebspraktikum
Die Teilnehmenden entwickeln ihre Berufswahlkompetenz durch das Entdecken ihrer Stärken und Fähigkeiten, dem Kennen lernen von Berufsfeldern und dem Absolvieren von Praktika. Ziel der Praktika ist die Vermittlung realitätsnaher, beruflicher Erfahrungen und die Entwicklung einer realistischen Selbsteinschätzung. Jedes Betriebspraktikum ist individuell ausgerichtet und wird durch die sozialpädagogische Begleitung von der Akquise bis zur Nachbereitung engmaschig begleitet.
Bei Einmündung in einen Betrieb werden die Teilnehmenden bis zum Ende der Probezeit, bei Aufnahme einer Ausbildung kontinuierlich begleitet.

Team

Foto Marlies kleiner

Marlies Geers
Projektleitung
Tel. 04621 / 9683 10
m.geers@schleswig.de

Katja Harder
Sozialpädagogische Begleitung
Tel. 04621 / 9683 13
k.harder@schleswig.de

Turgay Yildirim
Sprachlehrkraft
Tel. 04621 / 9683 13
t.yildirim@schleswig.de

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